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'Someone New'-Release Party von LYX



Someone New – Laura Kneidl



Werbung Rezensionsexemplar und Einladung zur Release-Party

★★★★★


Ich hatte das große Glück mit bei der Someone New-Release Party zu sein, die am 25.01.2019 in Köln bei Bastei Lübbe stattgefunden hat. Der Verlag hat sogar die Kosten für die Anreise, die Übernachtung und das Frühstück übernommen und uns einen schönen Abend unter Lesern, Autoren und Verlagsmitarbeitern beschwer. Dafür noch einmal vielen, vielen Dank!!! ♥︎ 

Am Freitag Nachmittag ging es für mich vollbepackt von Frankfurt nach Köln. Am Bahnhof angekommen, habe ich direkt Seda von Soleylovebooks getroffen, bin (wie sollte es anders sein :D) mit ihr kurz in eine Bahnhofs-Buchhandlung gehuscht, einmal um den Kölner Dom geschlendert und dann weiter zum Hotel nach Deutz gefahren. Kurz nach 18 Uhr wurden alle Leser und Blogger mit Shuttles zum Verlagshaus gefahren, wo in der verglasten Eingangshalle alles schon für die Feier geschmückt gewesen ist und auf uns gewartet hat.

Direkt aufgefallen ist Micahs-"Festung", eine Wand aus Umzugskartons, Decken und Lichterketten, die für Fotosession verwendet werden konnte. Sie wurde von den unglaublich schönen Charakter-Artworks der Special Edition von Someone New geschmückt, die Gabriella Bujdoso angefertigt hat. Die Künstlerin, die über Instagram auch schon für ihre tollen Fanarts zu Büchern von Sarah J Maas, Tahereh Mafi, Sabah Tahir, J. K. Rowling und vielen mehr!!! teilt, war auch unter den Gästen.
Neben Luftballons, Someone New-Editionen, Postern, Stehtischen und Lichtern gab es auch eine kleine Bühne aus Vintage Sesseln, um in gemütlicher Athmosphäe der Lesung von Someone New zu lauschen. (Im Hintergrund lief übrigens die Musik von der Someone New Playlist)

Nachdem alle Platz genommen hatten (auf jedem Sitz lag ein Druck der Charakterdarstellungen von Gabriella Bujdoso für uns 😍!!!), kamen Laura und Anabelle von Stehlblueten, um nach dem Vorlesen von dem ersten Kapitel für eine Fragerunde bereitzustehen und etwas über den Entstehungsprozess des Buches (und den Folgeband) zu erzählen. 

Anschließend kam es köstliche Someone New-Muffins, Nushi, Getränke und ausgiebig Gelegenheit, um Fotos zu machen und mit allen Anwesenden einen schönen Abend zu verbringen. Jeder hatte die Möglichkeit sich sein Leseexemplar und die Zeichnung signieren zu lassen und mit Laura ins Gespräch zu kommen. Einige hatten sogar die Chance eine weitere Special Edition zu ergattern! Ich habe leider keine bekommen, aber ich kann euch sagen: Die Bilder sind einfach sooooo schön! Nicht nur auf dem Buchumschlag, sondern auch als schwarz-weiß Zeichnungen begleiten sie die Geschichte zu einzelnen Momenten und sind einfach ein richtiger Augenschmaus. 

Der Abend mit all den tollen Leuten ging viel zu schnell vorbei und ist zurück im Hotel noch ausgeklungen. Am nächsten Morgen hat man einige Gesichter halb verschlafen beim Frühstücksbüffet noch gesehen und dann ging es auch schon wieder nach Hause...



Zu Someone New [Rezension]


Inhalt


Micah, die Protagonistin von Someone New, ist eine äußert sympathische, selbstbewusste junge Frau,  die eine Leidenschaft für Comics hegt und auch selber welche zeichnet.
Sie kommt aus einem wohlhabenden, konservativen Elternhaus. Ihre Eltern sind Anwälte und wollen, dass Micah ihren Studienplatz in Yale annimmt, um an einem renommierten College Jura zu studieren. Micah hat sich nach einem Familienstreit aber für eine kleine Universität entschieden. Ihr Zwillingsbruder Adrian wurde nämlich von den Eltern aus dem Haus geworfen, nachdem er sich zu seiner Homosexualität geoutet hatte. Seitdem versucht Micah verzweifelt ihn wiederzufinden und ihre Familie zu vereinen. 
Auf einer Party ihrer Eltern lernt sie währenddessen Julian kennen, der für den Abend als Kellner angestellt worden ist und ihr sofort ins Auge fällt. Wegen eines Missverständnisses, für das Micah sich die Schuld gibt, wird er jedoch kurzer Hand von ihrer Mutter entlassen. 
Als sie einige Wochen später zum Studienbeginn ihre erste eigene Wohnung bezieht, stellt sich schnell heraus, dass Julian einer ihrer neuen Nachbarn ist (Seine Mitbewohner sind Auri und Cassie, die Charakteren, die in Someone Else die Hauptrolle übernehmen werden). Micah versucht vergeblich sich bei ihm für den Abend zu entschuldigen, aber Julian reagiert recht abweisend auf all ihre Kontaktversuche. Er scheint ein Geheimnis mit sich herumzutragen, das die Art, wie Micah ihn sieht, für immer verändern könnte...

Neben Julian und Micahs nehmen auch Julians Mitbewohner Cassie und Auri eine wichtige Rolle ein sowie Micahs Freundinnen. Da ist einmal Aliza, Micahs Kommilitonen, die einen Foodblog auf Instagram betreibt und Lilly, Micahs Schulfreundin und junge Mutter, die einfach liebenswürdig und vorbildhaft für alle jungen Mütter steht, die neben ihrer Familie und ihrem Kind ihren persönlichen Lebensweg weiter beschreiten und für ihren Erfolg und ihre Träume kämpfen.

Fazit


Es ist schwer das Herzstück dieses Buches in Worte zu fassen, ohne das Leseerlebnis zu zerstören und keine Spoiler zu nennen, weshalb auch der Inhalt recht kurz fällt und stark an die Ausgangssituation der Geschichte anknüpft.
Someone New ist ein wundervoller, wichtiger und in seiner bisherigen Konstruktion einzigartiger New Adult-Roman, der es verdient in die Hand genommen und gelesen zu werden. Er ist romantisch, berührend und regt zum Nachdenken an. Die Geschichte hat sich zunehmend in mein Gedächtnis geprägt und mich auch Tage danach nicht losgelassen. Es gibt Überraschungsmomente und Stellen, die einfach ergreifend sind. Ich finde es wundervoll, dass Laura Kneidl dieses Buch geschrieben hat und damit auch neue Wege beschreitet.

Someone New ist definitiv jetzt schon ein Jahreshighlight von mir und ich kann nur allen empfehlen, sich auf die Geschichte von Micah und Julian einzulassen, weil es eine Geschichte ist, die es verdient erzählt und gehört zu werden! 5/5 Sternen!!!




Ein Jahr mit Dir – Julia Whelan [Rezension]



Ein Jahr mit Dir – Julia Whelan 



Rezensionsexemplar
Penguin Verlag (14. Januar 2019)


 ★ ★ ★ ☆


Inhalt


Ella ist eine der wenigen Rhodes-Stipendiaten, die ein Studienjahr im auserlesenen Kreise der Oxford-Universität verbringen dürfen. Ihr Ziel, in der amerikanischen Politik tätig zu sein, scheint durch ihre Disziplin, ihren Ehrgeiz und ihren scharfen Verstand so klar organisiert zu sein wie ihr restliches Leben.

Nachdem sie sich in der mit Turmspitzen übersäten malerischen Kleinstadt einfindet, an welcher der historische Glanz der Reichen und Intellektuellen anhaftet, hat sie recht bald ein unangenehmes Aufeinandertreffen mit einem betrunkenen „reichen Schnösel“. Leider entpuppt sich dieser wenig später als ihr Aushilfeprofessor ihres Literaturseminar und stellt sich als James Davenport vor. Als sich Ella und James nach poetischen Diskussionen und einem Pub Besuch näher kommen, entwickelt sich etwas zwischen ihnen, was Ella nicht vorhergesehen hat. Doch sie weiß nichts von James dunklem Geheimnis, das ihre zukünftigen Pläne und ihre Herzenswünsche aus dem Lot werfen und sie alles hinterfragen lassen könnte.



Bewertung


Die Geschichte von Elle und James fängt als eine Art „New Adult Roman“ an, in welchem die Protagonistin, eine Studentin, auf einen reichen, charmanten, aber auch unausstehlichen Mann trifft, mit dem sie schlagfertige Wortgefechte führt. Das unsichtbare Prickeln zwischen den beiden ist von Anbeginn spürbar, die körperliche Attraktivität nimmt aber recht schnell eine bedeutungsvollere Ebene an, da die Gespräche über Poesie unausgesprochene Emotionen vermitteln und damit die seelischen Tiefen der beiden nicht nur dem Leser, sondern auch dem Gesprächspartner offenbaren.

Elle und James gehen zu Anbeginn nur eine Affäre ein. Dass diese körperliche Nähe nicht allzu bedeutend für den Fortgang der Handlung ist, wird schnell klar. Die Autorin lässt Elle diese Phase zusammenfassend nacherzählen und die Wochen vergehen damit auch für den Leser „wie im Flug“. Dieses Vorgehen passt zum Inhalt der Geschichte, hat für mich die intensive Teilnahme beim Lesen an einigen Stellen etwas „gestört“. Mit der „verliebten“ Hochphase und das aufeinander Einlassen wendet sich auch der Stil des Romans und Elle kommt nach einer längeren Zeitspanne (endlich) hinter die Gründe von James heimlichtuerischen Verhaltens. Er leidet, wie sein verstorbener Bruder, an einem genetisch bedingten, unheilbaren Blutkrebs. Der Roman bringt in seinem Fortgang auf berührende Weise zum Ausdruck, wie nicht nur James Leben, sondern auch das von Elle und seiner Familie durch seine Diagnose, die nervenzehrenden Behandlungen und das ungewisse Ende geprägt werden. Die Poesie spielt dabei immer wieder eine wichtige Rolle bei der Vermittlung von Emotionen, Ängsten und den Umgang mit dem Leben und der Liebe. Diese Facette hat mir wirklich sehr gut gefallen und auch die Thematisierung von der Krankheit und  ihrer Behandlung haben dem Buch keine zu große Schwere oder Bedrücktheit vermittelt, obwohl sie die Handlung und die Konflikte (natürlich) antreiben. Für mich hat es sich eher wie eine Aussprache für das LEBEN und nicht den Tod angefühlt. Die familiären Konflikte innerhalb von James reichem Elternhaus und ihre Beziehung zu Elle (die anfangs als Störfaktor für eine Genesung angesehen wird) dominieren vor allem die zweite Hälfte des Buches. Sie nehmen den Fokus etwas von der Liebesbeziehung, lassen die Geschichte aber auch lebensnah wirken und geben ihm eine ganz eigene Note.

Als kleine Schwächen sind für mich die Nebenplots zu nennen, die für mich nicht immer unbedingt essentiell für die Geschichte gewesen sind, obwohl sie an der Hauptthematik anknüpfen, aber recht oberflächlich gehalten werden. Dazu zählen die Beziehung zwischen Tom und Maggi, aber auch Elles (romantische) Beziehung zu einem weiteren Kommilitonen aus Oxford.


Fazit


Ein herzerwärmender Roman über das Leben und die Ausdruckskraft der Poesie, über Träume, Liebe, Familie und den Umgang mit der Zeit, die einem zusammen gegeben ist. Er ähnelt vom grundlegenden Konzept her dem Bestseller „Ein ganzes halbes Jahr von Jojo Moyes“, insofern als auch hier ein bevorstehender Tod den Fortgang der Handlung bestimmt, aber die Umsetzung, die Charaktere und die Nebenstränge geben der Story eine ganz eigene Note, die noch einmal durch Oxford und die Thematisierung der Poesie geprägt wird. Für mich ein echt schöner Liebesroman mit teilweise lustigen, süßen aber auch bittersüßen Szenen. Aufgrund der vorher genannten, kleineren Schwächen gibt es von mir 4+/5 Sterne und eine klare Leseempfehlung für all diejenigen, die sich emotional vom Leben und der Poesie berühren lassen wollen.




19, Das erste Buch der magischen Angst [Rezension]


Das erste Buch der magischen Angst


Werbung, Rezensionsexemplar

★★★★☆

Inhalt


Widney kann kaum fassen, was für ein Glück sie hat, als sie ihre neue loftartige WG inmitten von NYC betritt und ihre Mitbewohner kennenlernt – mit dabei eine ‚arme‘ Yucca Pflanze, die sich den psychologisch-motivierten Schimpftiraden der Mitbewohner täglich über sich ergehen lassen muss.

Widney, die ihr Medizinstudium beginnt, um nach dem Selbstmord ihres Bruders das menschliche Gehirn und Depressionen näher zu erforschen, findet sich inmitten einer bunt zusammengewürfelten Wohngemeinschaft wieder: Josh, der wegen seines Wissens auch Wikipedia genannt wird, Xander (wegen seines psychologischen Scharfsinns Freud genannt), Cooper (der zum Schauspieler heranstrebende Frauenheld), Ash (die ihr misstrauisch gegenübersteht) und Quentin, ihr Zimmernachbar, für den sie einige WG-Regeln auch gerne in den Sand setzen würde, da sie sich deutlich von seiner ehrlich-offenen Art angezogen fühlt.

Die WG-Mitglieder nehmen Widney überwiegend herzlich in ihre Runde auf, doch sie kommt nicht umhin das Gefühl zu haben, dass sie ihr etwas zu verheimlichen scheinen.

Als dann auch noch scharenweise Raben ihren Weg kreuzen, fremde Ängste spürbar werden und sie auch von ihren Mitbewohner besorgt beobachtet werden zu scheint, geht Widney eigene Nachforschungen an.


Bewertung und Fazit


Meiner Meinung nach entsteht der Charme des Buches aus...

1) den Charakteren, die vor allem durch die Dialoge und den lockeren und amüsanten Schreibstil heraus sehr authentisch und sympathisch wirken. Die Gruppendynamik zwischen den einzelnen Charakteren hat mir daher auch sehr gefallen.

2) den ägyptisch-magischen Elementen, die bisher einleitend vorgestellt ,aber noch nicht intensiver erforscht worden sind. Spoiler: Aufgrund der biblischen Plagen sollten mit einem Ritual im Alten Ägypten die Ängste unter den Menschen gedämmt werden, was allerdings in einem Machtkampf der Götter und deren Anhänger endete. Unter Umständen wurde die Macht von Re, dem Sonnengott, und Chons, einem Mondgott, nun wieder erweckt.

3) der Thematisierung von psychologischen Aspekten, Krankheiten und Ängsten, die einfach passend in die Fantasyelemente und die Backstory der Charaktere integriert wird. Spoiler: Widneys Bruder beging aufgrund einer bipolaren Störung mit Depressionen Selbstmord; Widney selbst kennt sich also schon persönlich gut mit (Verlust-)Ängsten aus. Hinzu kommt ihre magische Gabe, die es ihr ermöglicht, fremde Ängste wahrzunehmen, zu sehen, zu spüren und am eigenen Leib zu erfahren. Ein anderes gutes Beispiel ist Quentin, der an Multiple Sklerose leidet und von Anfällen erschüttert wird.

Die einzige Schwäche war für mich, dass das Buch an sich – streng genommen – eigentlich noch keinen in sich geschlossenen Plot oder Gegenspieler hat und eher als Anstoß für das kommende „Abenteuer“ zu werten ist, da in diesem Band vor allem die Charaktere, das Setting, die Fähigkeiten und ägyptischen Hintergrundinfos für den Fortgang gegeben werden. Kurz nach der Aussprache innerhalb der Gruppe und der konkreten Benennung von Widneys Fähigkeiten und ihrem „Sinn“ in der WG endet nämlich das Buch.
Zudem konnte ich mich Widneys bester Freundin Kim persönlich noch nicht so viel anfangen und habe die Stellen mit ihr mehr oder weniger überflogen.

Mich hat das Buch trotz kleiner Schwächen wirklich positiv überrascht, weil ich mir nur vom Titel her kaum vorstellen konnte, was mich erwarten würde und ich von Anfang an durch die Charaktere und deren Dialoge direkt in die Geschichte hineingezogen worden bin. Besonders die Verknüpfung von den Fantasyelementen und den psychologischen oder medizinischen Aspekten fand ich überaus originell und gelungen integriert. Dass auch noch gerade ägyptische Gottheiten eine wichtige Rolle spielen hat mein Faible für das alte Ägypten wieder aufleben lassen, von daher war das eine überaus passende Kombination, die mit ein wenig leichter Romantik und übernatürlichen Gaben ergänzt worden ist. Von mir gibt es 4,5/5 Sterne und viel Vorfreude auf den Folgeband (welcher inzwischen auch schon als ebook und Taschenbuch zu erwerben ist. Insgesamt wird es drei Bände der magischen Angst geben) :)




[Rezension] Sturmtochter – Für immer verboten


Sturmtochter – Bianca Iosivoni 

Rezensionsexemplar, Ravensburgerbuchverlag




★★★★☆


Inhalt


Schottland ist in die Herrschaftsgebiete von fünf Clans eingeteilt, die seit Jahrhunderten um mehr Macht und Einflussgebiete untereinander ringen. Die Clans bestehen aus magiebegabten Familien, die jeweils ein anderes Elemente beherrschen: Luft, Wasser, Erde, Feuer und Energie. Doch diese Magie kann auch gefährlich werden und die Menschen zu ausgestoßenen Kreaturen werden lassen, zu Elementaren.

Ava lebt auf der Isle of Skye, wo sie nachts heimlich herausschleicht, um mit ihrem Mitschüler Lance Elementare zu jagen. Als unerwartet der der Junge (Reid) auftaucht, der sie vor Jahren nach einem Schiffsunglück gerettet hat, erwachen ungeahnte Kräfte in Ava. Regen, Schnee und Eis breiten sich aus, spielen verrückt und sind außer Kontrolle – genauso wie ihre Gefühle. Plötzlich soll sie, wie ihre bei dem Schiffsunglück verstorbene Mutter, die letzte magiebegabte des Wasser-Clans sein und zu den McLeods gehören. Ava wusste zwar von den Elementen, aber dass es ganze Clans und Elementar-Magie geben soll, trifft sie unvorbereitet. Als dann auch noch Lance, Reid und ihre beste Freundin ihre Kräfte offenbaren, muss sich Ava einer ganz neuen Realität stellen und aufpassen, dass sie ihre Kräfte schnellst möglichst selbst unter Kontrolle bekommt.


Meine Meinung


Sturmtochter war mein erstes deutsches Fantasybuch seit langem. Mir hat das Buch gut gefallen (deshalb gebe ich 4 Sterne) und ich bin gespannt, wie die Story von Ava weitergehen wird. Gerade am Ende hätte ich gerne noch weiter gelesen, nachdem doch noch so viel passiert ist und sich neue interessante Entwicklungen für den Folgeband auftun.
Das Lesevergnügen war für mich allerdings an einigen Stellen etwas getrübt, was einmal einfach daran lag, dass es viele Kampfszenen mit Elementaren gab und mich diese und der Kräfteeinsatz meistens weniger interessiert haben – auch wenn sie für den Plot durchaus wichtig sind und ihre Zwecke erfüllen. Vielleicht sind sie für mich aber auch einfach allgemein zu Monsterhaft, etwas was mit persönlich weniger als Gegner liegt. Es deuten sich allerdings schon hinterlistige Machtkämpfe zwischen den Clan-Mitgliedern an, die auf jeden Fall in den nächsten beiden Bänden für Intrigen und Konflikte sorgen werden. Darauf bin ich umso gespannter, v.a. weil noch unklar ist, wie die jeweiligen Charaktere dann zu Ava stehen oder mit der ganzen Situation umgehen werden.
Ein weiterer Schwachpunkt war für mich die Liebesgeschichte. Nicht, weil sie nicht so sehr im Fokus gestanden hat, sondern weil ich sie (wenn sie vereinzelt im Fokus stand) manchmal nicht so schlüssig aus sich selbst heraus wirkend empfunden habe. Trotzdem sind die beiden Charaktere ein super Team und es gab eine Szene die wirklich „stürmisch“ wurde ;)
Mir gefällt Biancas Schreibstil wie immer sehr gut und ich genieße vor allem die Interaktion zwischen den Charakteren, besonders Reid und Juliana haben es mir angetan. Die Idee mit den Elementen ist mir in der Ausprägung auch noch nicht bekannt gewesen und ich finde es toll, wie die wundervolle schottische Landschaft als Szenerie eingesetzt wird. J




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